KLINIK MENTERSCHWAIGE

Literatur

Günter Ammon (Hrsg.), Handbuch der Dynamischen Psychiatrie - Band 1 und 2

Günter Ammon (Hrsg.),
Handbuch der Dynamischen Psychiatrie

lit ammon dynpsychErnst Reinhardt GmbH & Co. Verlag München

Band 1 - 1. Auflage 1979

Band 2 - 1. Auflage 1982

Klappentext

Unter dynamischer Psychiatrie versteht der Herausgeber eine Psychiatrie, in der das Persönlichkeitsbild mit seiner psychogenetischen, psychodynamischen, strukturellen und gruppendynamischen Entwicklung, sowie das Hier und Jetzt der Persönlichkeit zu erfassen versucht wird.

Die dynamische Psychiatrie ist eine verstehende Psychiatrie, die sich um die Einzigartigkeit des ihr anvertrauten Menschen bemüht und danach fragt, wer er ist, warum er so geworden ist und welche gesunden Möglichkeiten für ein therapeutisches Programm vorhanden sind.

Die Arzt-Patient-Beziehung ist das wesentliche Moment der medizinisch-psychiatrischen Untersuchung und der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung.

In diesem Handbuch wird Dynamische Psychiatrie als eine humanistische und anthropologische Wissenschaft mit Überwindung der herkömmlichen Nosologie der Schulpsychiatrie dargestellt.

Die Dynamische Psychiatrie mit ihrer Konzeption vom Menschen, vom Weg des Kontaktes zu anderen Menschen und einer Strategie für seine Behandlung zeigt einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft für alle psychisch Kranken.

Günter Ammon, Gisela Finke, Gerhard Wolfrum, Ich-Struktur-Test nach Ammon, ISTA

Günter Ammon, Gisela Finke, Gerhard Wolfrum,
Ich-Struktur-Test nach Ammon

lit ammon istaFrankfurt a. M.: Swets Test Services, 1998

Klappentext

Der Ich-Struktur-Test nach Ammon (ISTA) wurde entwickelt als ein psychoanalytisch orientierter Persönlichkeits-Fragebogen, der auf der humanstrukturellen Theorie der Dynamischen Psychiatrie Günter Ammons basiert. Er erfasst die Persönlichkeitsbereiche (Humanfunktionen) von Aggression, Angst, Abgrenzung nach außen und innen, Narzissmus und Sexualität auf 18 Skalen mit insgesamt 213 Items. Gemessen werden jeweils die konstruktiven, destruktiven und defizitären Ausprägungen dieser Humanfunktionen. Der ISTA soll möglichst differenziert den momentanen Entwicklungsstand der Persönlichkeit eines Menschen in ihren unbewussten Strukturmerkmalen und durch Verlaufsmessungen deren möglichen Veränderungen erfassen. D. h., er soll veränderungssensitiv sein und wesentliche Persönlichkeitsvariablen ansprechen.

Maria Ammon, Kindheit und Pubertät von schizophren strukturierten Patienten

Maria Ammon,
Kindheit und Pubertät von schizophren strukturierten Patienten

lit ammonPsychiatrie-Verlag 2001

Informationen des Verlages

Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Hypothesen zur Pathogenese der Schizophrenie liefert Maria Ammon eine qualitative Untersuchung der frühen Lebensgeschichte von schizophren erkrankten Patienten und deren Familien.

Nach einer kurzen historischen Einführung werden die genetischen und biologischen Hypothesen der Bedingungen, die zum späteren Ausbruch der Krankheit führen, ausführlich dargestellt, gefolgt von Ansätzen, die einem psycho-sozialen Verständnis entspringen – beginnend beim psychoanalytischen Denken über psychodynamische Theorien bis hin zu multifaktoriellen Forschungen zur neueren Traumaforschung.

Das eigentliche Herzstück der Arbeit bilden biografische Interviews mit sechs schizophren erkrankten Menschen und ihren nächsten Bezugspersonen. Anliegen ist, das familiäre Umfeld in Bezug auf das Beziehungsgeschehen, das Erleben von wichtigen Lebensabschnitten wie Kindergartenbesuch, Schule und Pubertät und schließlich den Umgang mit Körperlichkeit, Sexualität und Emotionen aus den unterschiedlichen subjektiven Blickwinkeln abzubilden.

Im Ergebnis geht es der Autorin darum, die Erkrankung familiendynamisch zu verstehen, aber nicht, um Schuldzuweisungen vorzunehmen und etwa statt der "schizophrenogenen Mutter" die "schizophrenogene Familie" zu entwerfen, sondern die Bedingungen schizophrener Erkrankungen zu beleuchten, um Alternativen zur Prophylaxe und Hilfestellungen für die Familien zu entwickeln.

Egon Fabian, Der fragmentierte Patient und das Modell einer Medizin für den ganzen Menschen

Egon Fabian,
Der fragmentierte Patient und das Modell einer Medizin für den ganzen Menschen

lit fabian fragmentMünchen, Helix-Verlag 1991

Klappentext

Ein herausforderndes Buch für jeden, der sich über unser Gesundheitswesen Gedanken macht – und über die Rolle, die dem Patienten darin zugeteilt ist. Der fragmentierte Patient ist das Buch eines Insiders: Sein Anliegen, dem Patienten zu helfen, sich samt seinem Leiden als eine körperlich-seelische Ganzheit zu verstehen und mit diesem Verständnis zur Heilung zu gelangen, entspringt der täglichen Arbeit des Autors als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

Fabian provoziert, er fordert Kritik und Diskussion heraus – und bietet im zweitem Teil seines Buches eine konstruktive Umsetzung an: das Modell einer Medizin für den ganzen Menschen.

Egon Fabian, Die Angst

Egon Fabian, Die Angst - Geschichte, Psychodynamik, Therapie

Die AngstWaxmann Verlag München 2013

Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur, Band 5, 256 Seiten, broschiert, 34,90 €

ISBN 978-3-8309-2893-5

Inhalt

In unserer Zeit, einer Zeit der rapiden und in ihren Auswirkungen größtenteils unberechenbaren technischen, ökologischen und sozialen Veränderungen, spielt die existenzielle Angst eine große Rolle. Der Autor betont, dass „gesunde“ Angst ein wesentlicher Teil des Menschseins ist; sie hilft, eigene Entwicklung, geistige Tiefe und Beziehungen zu Anderen zu erlangen. Krankhafte Angst kann auf die existenzielle „Ur-Angst“ des Kleinkindes zurückgeführt werden. Sie entsteht in einer Umgebung, die die Angst des Kindes nicht wahrnimmt oder sogar unterdrückt. Die individuelle Qualität der Angst eines Menschen hängt wesentlich von der eigenen Biographie ab: Angst – in all ihren Manifestations-, und Abwehrformen – hat immer ihre eigene Geschichte. Soziokulturelle Einflüsse werden durch die Dynamik der Familie „gefiltert“. Auch das „Zu-Wenig“ an Angst, die defizitäre Angst, und ihr „Kippen“ in Aggression, werden thematisiert. Nach der Beschreibung der Symptomatologie geht der Autor detailliert auf die verschiedenen Formen der Therapie der Angst ein.

Egon Fabian, Anatomie der Angst

Egon Fabian, Anatomie der Angst

lit fabian angstStuttgart, Klett-Cotta Verlag 2010

mit einem Vorwort von Raymond Battegay

Klappentext

Egon Fabian liefert tiefe Einsichten in das Wesen und die Entstehung von Ängsten. Unser Umgang mit ihnen ist kulturabhängig und individuell verschieden: Jeder von uns hat seine eigene Angstgeschichte und eine dazu passende Bewältigungsstrategie entwickelt.

Angst ist ein fester Bestandteil des Menschseins. Uns allen ist sie gemeinsam: die Ur-Angst. Nur durch Rückbesinnung kann es uns gelingen, mit ihr umzugehen und sie als Teil unseres Lebens zu akzeptieren. "Ängste besiegen", "Endlich frei von Angst und Panik" - so oder so ähnlich lauten die Heilsversprechungen einer wahren Flut von Ratgebern. Dabei ist es nicht nur ethisch bedenklich, sondern auch nicht ungefährlich, wenn sogar Fachleute die Angst zum besiegbaren Symptom erklären.

  • Was heißt Angst? Was ist eine Angststörung?
  • Angst und Körper
  • Gruppendynamische und transgenerationale Aspekte der Angst
  • Die Angst vor der Angst: Abwehrformen der Angst
  • Therapiemöglichkeiten

Egon Fabian, Birger Dulz, Philipp Martius (Hrsg.), Stationäre Psychotherapie der Borderline-Störungen

Egon Fabian, Birger Dulz, Philipp Martius (Hrsg.),
Stationäre Psychotherapie der Borderline-Störungen

lit fabianMünchen, Schattauer Verlag 2009

Informationen des Verlags

Erstmalig werden mit diesem Buch erfolgreiche Konzepte für die stationäre Therapie von Borderline-Störungen zusammengefasst. Die Autoren beschreiben anschaulich und praxisnah ihre jeweiligen Behandlungsschwerpunkte und gehen detailliert auf die spezifischen Therapieangebote ein, abhängig von der Schwere und den Besonderheiten der Störungen. Der Leser erhält einen fundierten Einblick in die therapeutische Arbeit der verschiedenen Institutionen. Dieses wegweisende Handbuch zum stationären Therapiespektrum bei Borderline-Störungen richtet sich in erster Linie an Ärzte und Therapeuten sowie Sozialdienste und Kostenträger. Aber auch Patienten und deren Angehörige können hier wertvolle Informationen erhalten.

Gertraud Reitz, Rolf Schmidts, Thomas Rosky, Das große Buch vom Träumen

Gertraud Reitz, Rolf Schmidts, Thomas Rosky,
Das große Buch vom Träumen

lit reitz traumWeltbild-Verlag 1999

Klappentext

Träume gehören zu den wichtigsten Quellen unserer inneren Kraft. Wer ihnen vertraut, wird mutig daran gehen, seine Pläne und Wünsche in die Realität umzusetzen.

Zahlreiche "Traumbiographien" helfen Ihnen, Traumbotschaften richtig zu deuten, verschüttete kreative Potentiale zutage zu fördern und letztlich ein lebendiges aktives Leben zu führen.

Zusätzlich bietet dieses Buch einen umfassenden Überblick zur Geschichte der Traumdeutung und der großen Traumtheorien: von Sigmund Freud über Carl Gustav Jung bis zu Günter Ammon.

Gertraud Reitz, Thomas Rosky, Rolf Schmidts, Ingeborg Urspruch, Heilsame Bewegungen

Gertraud Reitz, Thomas Rosky, Rolf Schmidts, Ingeborg Urspruch, Heilsame Bewegungen

lit reitzWissenschaftliche Buchgesellschaft – Darmstadt 2005

Seit 1979 entwickelten sich auf der Basis der Berliner Schule der Dynamischen Psychiatrie die in diesem Buch dargestellten nonverbalen Therapiemethoden.

Dem Patienten wird kreativ-künstlerische Entfaltung ermöglicht.

Musik ist hierbei nach Schmidts "klingende Gruppendynamik", Tanz gibt nach Reitz unmittelbaren Einblick in "bewegte Geschichten", die Bühne ist beim Theaterspielen nach Urspruch der "Spiegel der Seele".

Durch das Medium der Musik, des Tanzes und des Theaters kann der Mensch sich selbst begreifen und verändern.

Das Buch vermittelt ein erweitertes Verständnis von Psychoanalyse.

Margit Schmolke, Gesundheitsressourcen im Lebensalltag schizophrener Menschen

Margit Schmolke,
Gesundheitsressourcen im Lebensalltag schizophrener Menschen

lit schmolkePsychiatrie-Verlag 2001

Kurzinformationen

Mit den hier vorgestellten Konzepten der Gesundheitsförderung und der Salutogenese wird ein neuer Blick auf das Erleben von schizophrenen Menschen geworfen. Anhand qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden belegt die Autorin, dass den Betroffenen eine Vielzahl von gesunden Anteilen und Ressourcen in ihrem Lebensalltag neben oder trotz ihrer Erkrankung zur Verfügung stehen und sie ihr keineswegs – wie so oft angenommen – hilflos ausgeliefert sind, sondern ihr Leben zu gestalten vermögen.

In einer Zeit, in der die Medikalisierung der Psychiatrie und Klinischen Psychologie zunehmend den klinischen Alltag bestimmt, ist ein Menschenbild, das den Patienten nicht zum bloßen Träger einer Krankheit reduziert, umso notwendiger. Dazu liefert diese Arbeit einen wichtigen Beitrag.

Volkskrankheit Burnout?

Titelseite des Flyers zum Thema BurnOutDie Zahlen der Burnout-Erkrankungen sind in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Handelt es sich um eine neue Volkskrankheit oder um eine "moderne" Variante der Depression?

Lesen Sie, wie wir dieses Störungsbild verstehen und welche Behandlungsmethoden wir anbieten.

Ein Klick auf das Bild öffnet den aktuellen Flyer.

Informationsabend

für Angehörige, Patienten und andere Interessenten. Hier erfahren Sie Wissenswertes über die Anzeichen einer Erkrankung, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten, Therapeutische und Psychosoziale Angebote: von der ambulanten psychiatrischen Versorgung bis zur vollstationären Behandlung. 

Die nächsten Termine: 

 

22. November 2017 um 18:00 Uhr

Thema: "Gemeinsam statt einsam"

Referent: Herr Harald Krüger

 

20. Dezember 2017 um 18:00 Uhr

Thema: "Umgang mit Trauma"

Referent: Dr. Daniel Hermelink

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WiWo-Interview: Angst hat große Anziehungskraft

Chefarzt der KlinikDr. med. (Univ. Tel Aviv/ Israel) Egon Fabian, Chefarzt der Klinik Menterschwaige, hat sich in einem Interview mit der "WirtschaftsWoche" zum Thema Anziehungskraft der Angst geäußert.

Vollständiges Interview lesen...

Studium zu Ende: Was nun?

(c) BR Alpha

Ein Beitrag von: Thomas Palzer

Häufig gestellte Fragen

Wir möchten Ihnen hier einige Fragen beantworten, die immer wieder von unseren Patientinnen und Patienten gestellt werden.

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