KLINIK MENTERSCHWAIGE

Krisenintervention

Krisen gehören zum Leben

Jeder kennt sie und weiß, dass Menschen Krisen in der Regel innerhalb kurzer Zeit überwinden. Reichen die Möglichkeiten der Problembewältigung eines Menschen nicht mehr aus, die Krise zu meistern, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Eine Krise tritt meist akut, überraschend und mit dem Charakter des Bedrohlichen auf und kann daher die bisherigen Lebensabläufe im Privaten wie im Arbeitsleben ganz wesentlich stören.

 

  • Eine Krise kann sich nach Belastungssituationen wie
  • Verlusterlebnisse (Trennung, Scheidung, Tod, Arbeitslosigkeit),
  • Erleben von physisch und psychischer Gewalt oder
  • Änderung der Lebensumstände (Heirat, Mutterschaft, Pensionierung, Umzug, etc.) entwickeln.

 

Krisen können daher jeden Menschen treffen und haben nicht immer mit psychiatrischen Erkrankungen zu tun. Symptome einer Krise sind u.a. Depressivität, Angst, Aggressivität und unter Umständen Selbstmordgedanken. Prinzipiell bietet die Krise eine Chance zur Neuorientierung und Veränderung und zur Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.

 

Dauer der Therapie

 

• bis zu 3 Wochen

 

Ziele der Krisenintervention

 

  • Die Krise, ihr Auslöser und die Bewältigung der aktuell schwierigen Situation stehen im Vordergrund der Therapie
  • Der Krisenanlass und der eigene Anteil daran sollte erkannt, verstanden und verarbeitet werden, so dass sich die momentan gefährliche oder bedrohliche Lebenssituation entspannt und die dem Patienten eigenen oder durch die Therapie vermittelten Bewältigungsstrategien wieder ausreichen, um sich den alltäglichen Anforderungen des Lebens stellen zu können.
  • Eine weiterführende Therapie wird empfohlen