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In einer Zeit unbegrenzter Möglichkeiten werden für immer mehr, auch junge Menschen, die täglichen Anforderungen zur Belastung. Sie leiden an Depressionen, Ängsten oder Zwangserkrankungen. Das Gefühl der Erschöpfung und Müdigkeit kommt oft durch das besonders starke Engagement im Berufsalltag und ein dauerhaftes „über die Grenzen leben“. So nehmen Zeitdruck und Stress immer mehr zu. Und dieser Stress ist oft die Ursache für die Entwicklung des „Ausgebrannt-Seins“.

 „Ausgebrannt und überbelastet“ – das kennt kein Alter und kein Geschlecht

Bei uns in der Klinik werden seit knapp 40 Jahren Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen behandelt. Zu den Patienten gehören Menschen aus allen Altersgruppen und verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Viele von ihnen haben auf den ersten Blick alle Möglichkeiten, ein erfolgreiches und glückliches Leben zu führen, doch sie sind krank. „Wir alle müssen täglich große Herausforderungen meistern, nicht zuletzt setzt uns unter Druck, wenn wir sehen, dass es andere aus dem Kollegen- oder Freundeskreis scheinbar problemlos schaffen. In der Folge ziehen sich die Betroffenen immer mehr zurück und geben auf“, erklärt Dr. Daniel Hermelink, Chefarzt der Klinik Menterschwaige.
„Bei uns lernen die Patienten, während eines bis zu dreimonatigen stationären Aufenthalts, wieder ihren Alltag zu bewältigen. Aber auch Strategien zu entwickeln, mögliche Probleme und Krisen bereits im Vorfeld zu meistern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Krisenintervention oder Kurzzeittherapie von bis zu sechs Wochen.“

Burnout-Behandlung in der Klinik Menterschwaige

In der Behandlung von depressiven Störungen und Burnout geht es darum, wieder eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen, die sich auf Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit auswirkt. In der Klinik Menterschwaige setzt man auf eine Kombination von Einzeltherapie, Gruppentherapie und sog. expressiven bzw. körperorientierten Therapien, wie Kunst-, Reit-, Musik- oder Tanztherapie, aber auch auf physiotherapeutische Angebote. Die gruppendynamische Arbeit spielt eine bedeutende Rolle. Falls erforderlich, kann die psychotherapeutische Behandlung auch medikamentös unterstützt werden.
„Natürlich wird die Behandlung immer individuell auf das Krankheitsbild, dessen Schweregrad und die Bedürfnisse des einzelnen Patienten zugeschnitten. Den Therapieplan überwachen wir kontinuierlich und korrigieren ihn, wenn nötig“, so Dr. Hermelink.

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